Muscle Car Infos
Muscle-Cars stehen heutzutage sehr hoch im Kurs und sind von Sammlern stark gefragt. Für einen seltenen 1971er Plymouth Hemi-Cuda Cabriolet 12 Exemplare weltweit, werden über 4 Millionen US-Dollar geboten. Auch in Deutschland sind sie sehr gesucht. Die Preisspanne reicht von 2000+ € für ein rostiges Chassis ohne Innenraum und Motor bis hin zu 100.000 Euro und mehr für seltene und/oder sehr gesuchte Modelle (zum Beispiel 1969er Plymouth Hemi Roadrunner), ein mittelmäßig motorisiertes Modell (max. 5,7 l/350 ci) von weniger populären Baureihen zum Beispiel 1966er Dodge Charger, 1971er AMC Javelin kostet ab 6.000 Euro in einem ausreichenden Zustand und über 20.000 Euro für einem guten, weitestgehend originaler Zustand.
ACHTUNG UNTERHALTSKOSTEN !!
Bei möglichst gutem und originalem Zustand können Muscle-Cars in Deutschland als „kraftfahrzeug-historisches Kulturgut“ angemeldet werden und bekommen das sogenannte H-Kennzeichen. Die dann pauschal fällige Kfz-Steuer von derzeit jährlich ca: 200.- Euro und günstige Versicherungsprämien lassen den Unterhalt von Muscle-Cars günstig erscheinen. Der durchschnittliche Benzinverbrauch liegt allerdings bei 14-30 l/100 km.
Die Ersatzteilsituation ist als gut zu bezeichnen, vor allem für Klassiker wie Ford Mustang, Chevrolet Camaro oder Dodge Charger und Pontiac gibt es eine gute, teilweise reproduzierte Ersatzteilversorgung auch in Deutschland
· AMC AMX · AMC Javelin · AMC Rebel Machine · Buick Gran Sport GS · Chevrolet Camaro SS/RS · Chevrolet Chevelle SS/ZL1 · Chevrolet El Camino · Dodge Charger R/T (siehe auch Film Bullitt und The Fast and the Furious) · Dodge Challenger R/T (siehe auch Film Fluchtpunkt San Francisco) · Dodge Coronet Super Bee · Dodge Dart · Dodge Daytona · Dodge Super Bee · Ford Torino GT · Ford Cobra · Ford Mustang · Ford Fairlane · Shelby Mustang · Mercury Cyclone · Mercury Cougar · Oldsmobile 442 · Plymouth Cuda · Plymouth GTX · Plymouth Roadrunner · Plymouth Superbird · Pontiac GTO · Pontiac Firebird 400 AMC Matador 401 Police Interceptor Chevrolet Impala SS Chrysler 300 (Letter series) Chrysler 300 Hurst Dodge Coronet R/T Ford Custom 500 Police Interceptor (siehe auch Film White Lightning) Ford Galaxie Mercury MarauderX-100 Pontiac Catalina 2+2
AMC SC/Rambler („Scrambler“) Chevrolet Nova SS Dodge Dart 383/440 Ford Maverick Grabber Plymouth Duster 340
malibu-cars.com
Muscle cars
Muscle-Car,s
(engl. muscle car) ist die nachträglich eingeführte Bezeichnung für amerikanische Automobile, die auf Serienmodellen basieren, jedoch wesentlich stärker motorisiert sind. Zu ihrer Zeit wurden sie in den USA auch als „Super-Cars“ bezeichnet und sprachen vor allem eine jugendliche Zielgruppe an
...uns auch...malibu-car-club... ( us-importe auch bei uns erhältlich ) .
Der Begriff Muscle-Car bezeichnet ein relativ preisgünstiges, amerikanisches Mittelklasse-Coupe oder seltener auch Cabrios mit großvolumigen V8 Motor. das auf einem in großen Stückzahlen gebauten Modell basiert und etwa in der Zeit zwischen 1960 und 1975 gebaut wurde. Muscle-Cars sind nicht zu verwechseln mit luxuriösen Oberklassewagen wie etwa Mercedes oder BMW aus der damaligen Zeit und auch nicht mit Sportwagen wie beispielsweise der Corvette Von der Größe her sind sie meistens als "intermediate" klassifiziert, und fallen damit zwischen die "pony cars" der Mustangs und "full-size"-Wagen wie zum Beispiel dem Chevi Impala . Obwohl die kurze Periode der sehr stark motorisierten pony cars und der relativ stark motorisierten full size cars zeitgleich geschah, werden diese größeren und kleineren Fahrzeuge korrekterweise nicht als muscle cars bezeichnet.
Die Anfänge der Muscle-Car-Bewegung liegen in den 1950er Jahren. Nach dem Erscheinen des HEMI-Motors und Fahrzeugen wie der Rocket 88 und des Bell Air Fuel Injection boten nach und nach alle amerikanischen Hersteller Fahrzeuge dieser Kategorie an. Die junge Käuferschaft steigerte häufig die Leistung ihrer Wagen durch Vergrößerung des Hubraums, um bei illegalen Beschleunigungsrennen gegeneinander anzutreten. Später wurden diese Rennen legal auf speziellen Drag-Strips veranstaltet. Drag Race ist in amerika sehr beliebt. Ziel dabei ist es, die Quarter Mile (¼ Meile = 402,34 m), eine gerade Rennstrecken von einer Viertelmeile Länge, bei stehendem Start möglichst schnell zurückzulegen
Schon vor dem Zwieten Weltkrieg wurde deshalb in den USA Hot Rod und Drag-Racing besonders unter den Jugendlichen immer beliebter. Vor allem unter den Heimkehrern des Zweiten Weltkriegs erfreuten sich Hod-Rods wachsender Beliebtheit. Die Soldaten waren aus dem Krieg ständige Gefahrensituationen gewohnt und suchten nun in der Heimat nach einer Ersatzhandlung, die kein normales „50-km/h-Auto“ bieten konnte. Als sich in den USA nach dem Zweiten Weltkrieg eine Wohlstandsgesellschaft herausbildete, wurde in den 1950er Jahren die Generation geboren, die die späteren Muscle-Cars kaufen würde, die sogenannten Baby Boomer Es war die erste Generation Heranwachsender, die so wohlhabend waren, dass sie sich neue, schnelle Autos kaufen konnten, anstatt sie selbst zu bauen. Daher überholte die Anzahl der Muscle-Car-Fahrer auch schnell die der klassischen Hod-Rodder. Die Baby-Boomer fanden in ihre Maximen in dem wieder, was ein Muscle-Car repräsentiert: Rebellion und Freiheit (sich ungehindert fortbewegen zu können. Das ist vor allem vor dem Hintergrund der schier endlos weiten amerikanischen Straßen zu sehen).
Der 1964er GTO ( Pontiac ) wird als erstes „echtes“ Muscle-Car anerkannt. Die Idee war denkbar einfach: Man nehme ein Mittelklasse-Coupé, baue einen starken V8 ein und vermarkte das zu einem Preis, der für die jugendliche Käuferschicht erreichbar ist. Die Idee war ein voller Erfolg und 30.000 GTOs wurden allein im ersten Jahr verkauft. Während der gesamten Muscle-Car-Ära liefen zirka 500.000 -GTOs vom band. Diese Entwicklung wurde schnell von anderen Automobilherstellern wahrgenommen und bald hatte jeder Hersteller seine eigene Muscle-Car-Version im Angebot. Beispiellose Modelloffensiven und Werbeschlachten überschwemmten den Markt und die großen amerikanischen Autohersteller brachten im Jahresrhythmus neue Modelle oder Veränderungen an die willigen Käufer. Die Fahrzeuge waren oft auch Homologationsmodelle für die beliebte amerikanische NASCAR -Rennserie. Sie wurden hauptsächlich gebaut, um die Leistungsfähigkeit der jeweiligen Firma zu zeigen.
In den Folgejahren entwickelte sich der Muscle-Car-Boom bis zu seinem Höhepunkt im Jahre 1971 72/73 verschwand dieser Boom zum Leidwesen der vielen Fans und Hersteller beinahe vollständig. Ursachenren die astronomisch gestiegenen Prämien für großvolumige Sportcars, der enorm gestiegene Benzinpreis nach der Ölkrise 1973 (bei einem Verbrauch von bis zu 30 Liter/100 km eine wahre Kostenexplosion) und das gestiegene Umwelt- und Sicherheitsbewusstsein der Regierung , das die Hersteller zu größerem ökologischem Engagement zwang – die Leistung vieler Wagen wurde enorm reduziert. Um Katalysatoren (ab 1974 für PKWs Pflicht) einbauen zu können, musste das Benzin bleifrei verkauft werden. Das wurde den Autoherstellern im Vorfeld mitgeteilt, so dass viele schon 1971 die Kompression ihrer Motoren verringerten, um sie bei schlechterem Sprit klopffest zu machen. Weiterhin sanken auch die Absatzmöglichkeiten für Muscle-Cars. Die Baby-Boomer-Generation war dem Jugendalter entwachsen, viele hatten Familien gegründet. Für 3 oder 4 Personen eignete sich ein großes, bequemes Auto natürlich besser als ein Sportwagen. Mit der Familiengründung legten viele auch ihr rebellisches Verhalten und die Suche nach Gefahren ab. Darüber hinaus entsprachen besonders die Cabrios nicht mehr den amerikanischen Sicherheitsstandards (was auch das Verschwinden der Cabrios in den 70er-Jahren und das Auftauchen von Targas erklärt















